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LernForm GmbH - aus Freude am Lernen.

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Unser pädagogische & therapeutische Überzeugung !

Unser Konzept beschreibt die pädagogischen, psychologischen und lerntherapeutischen Grundlagen unserer Arbeit. Diese Seite gibt Ihnen einen Einblick in unsere Haltung, unser Verständnis von Lernen und die Grundprinzipien unserer Arbeit. Sie erfahren, warum wir Lernen nicht als reines Üben von Schulstoff begreifen, sondern als Entwicklungsprozess, der emotionale Sicherheit, Beziehung und individuell passende Methoden voraussetzt.
Diese Überzeugungen definieren unsere Arbeit in der Lerntherapie als auch unser Konzept des Förderunterrichts. Unser Konzept richtet sich an Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten ebenso wie an Eltern, die nachhaltige und fundierte Unterstützung suchen.

Lernen beginnt im Glauben an sich selbst!

Wir sind überzeugt: Jedes Kind hat den Wunsch zu lernen. Doch nicht jedes Kind gelingt das unter den Bedingungen, die Schule und Alltag oft vorgeben. Viele Lernende, die zu uns kommen, tragen Erfahrungen von Misserfolg, Druck, Vergleich oder dem Gefühl „nicht zu genügen“ mit sich. Wenn Eltern sagen: „Mein Kind hat keine Motivation mehr“, sehen wir das nicht als Ursache, sondern als Symptom. Motivation entsteht nicht durch mehr Druck, Appelle oder Belohnungen. Sie wächst dort, wo ein Kind:

  • verstanden wird,
  • Erfolge wieder als erreichbar erlebt,
  • Einfluss auf den eigenen Lernprozess gewinnt und
  • Vertrauen in die eigene Fähigkeit entwickelt.

Kinder mit anhaltenden Lernschwierigkeiten verlieren Motivation häufig deshalb, weil sie gelernt haben, dass Anstrengung nicht zu Erfolg führt.

Beziehung ist das Fundament des Lernens!

Wir sind überzeugt: Lernen ist kein reiner Informationsprozess, es ist ein Beziehungsprozess. Kinder, die mit Lernproblemen zu uns kommen, zeigen oft Rückzug, Unsicherheit oder Widerstand. Das ist keine Störung, sondern eine verständliche Schutzreaktion. Deshalb ist eine wertschätzende, sichere und stabile Beziehung die Grundlage unserer Arbeit. Erst wenn sich ein Kind emotional getragen fühlt, kann kognitives Lernen sinnvoll stattfinden. Darum arbeiten wir:

  • wertschätzend und transparent,
  • ohne Vergleich mit anderen,
  • frei von Bewertung und Leistungsdruck,
  • mit Echtheit und Vertrauen.

Lernschwierigkeiten verstehen statt bewerten!

Für uns beginnt lerntherapeutische Arbeit immer mit Verstehen statt Bewerten. Unser diagnostischer Ansatz ist ressourcenorientiert: Das heißt, wir analysieren Lernprozesse nicht, um Kinder in Schubladen zu stecken, sondern um passgenaue Förderwege zu entwickeln. Viele schulische Schwierigkeiten beruhen nicht auf mangelnder Begabung, sondern z. B. auf:

  • unzureichend entwickelten grundlegenden Lernfunktionen,
  • Einschränkungen von Aufmerksamkeit oder Arbeitsgedächtnis,
  • Herausforderungen in Selbststeuerung und Emotionsregulation,
  • und negativen Erfahrungen, die das Lernen blockieren.

Lerntherapie bedeutet für uns Entwicklung, nicht Aufholen!

Wir glauben, dass Lernen nicht scheitert, weil Kinder zu wenig üben, sondern weil Lernen zu oft beschämt, überfordert oder sinnlos erlebt wird. Lerntherapie ist für uns deshalb kein Reparaturversuch und kein Nachholen von Schulstoff, sondern ein Entwicklungsprozess, der Lernen wieder möglich macht.
Dabei steht für uns ein Grundsatz im Mittelpunkt: Lernen darf nicht verletzen. Fehler sind keine Beweise des Scheiterns, sondern notwendige Schritte auf dem Weg zu echter Kompetenz und Selbstvertrauen.
Lernen scheitert weil Lernanforderungen häufig nicht zu ihren neurokognitiven Voraussetzungen passen. Besonders Kinder mit neurodiversen Leistungsprofilen (z.B. ADHS, Legasthenie, Dyskalkulie, LRS, etc.) oder komplexen Lernprofilen erleben Lernen deshalb früh als frustrierend, unverständlich oder beschämend.

Wissenschaftlich fundiert und individuell umgesetzt!

Unsere Arbeit stützt sich auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und bewährte Förderansätze. Wir wissen: Kein Konzept wirkt unabhängig vom Individuum. Darum passen wir Methoden an das Kind an, nicht umgekehrt. Unsere lerntherapeutische Praxis integriert:

  • Erkenntnisse der pädagogischen und klinischen Psychologie,
  • moderne neuropsychologische Forschung,
  • evidenzbasierte Förderkonzepte für LRS, Dyskalkulie, AD(H)S und komplexe Lernprofile,
  • sowie differenzierte Diagnostik und kontinuierliche Verlaufsbeobachtung.

Gezielter Einsatz unterschiedlicher Lernformen!

Je nach Bedarf setzen wir Förderunterricht, Lerntherapie und Online-Lernformate gezielt ein.
Unsere professionelle Lerntherapie schafft Tiefe, Entwicklungsbegleitung und diagnostische Klarheit für alle diagnistizierten Lernstörungen.
Unser individueller Förderunterricht stärkt schulische Anforderungen und fördert stabile Lernroutinen bei Lernschwächen.
Unser moderner Online-Unterricht ermöglicht strukturierte und flexible Lernräume, insbesondere bei Motivationseinbrüchen oder Überforderung.
Für uns zählt immer die Frage: Was hilft diesem Kind jetzt wirklich weiter? Wir glauben daran, dass Kinder lernen, wenn Lernen wieder:

  • verstehbar,
  • machbar und
  • emotional sicher wird.

Lernen heißt auch:
wieder Vertrauen fassen.

Viele Kinder kommen mit der Überzeugung: „Ich kann das nicht.“
Ein zentrales Ziel unserer Arbeit ist es, dieses innere Narrativ zu verändern.
Nicht durch Beschönigung, sondern durch echte, nachvollziehbare Lernerfolge. So entsteht Motivation nicht als Forderung, sondern als Folge gelingenden Lernens.

Lernen ist kein Defizitproblem -
sondern ein Beziehungsprozess.