Selbst für Fachlehrer/Innen des Faches Deutsch oder einer Fremdsprache ist der Umgang mit Kindern schwierig, denen der Erwerb der Schriftsprache nur schleppend gelingt. Dafür sind nicht nur (methodisch-didaktische) Probleme im Unterricht verantwortlich, sondern auch eine diffuse Vorstellung von dem Phänomen "LRS" in der Öffentlichkeit.
Vermutlich haben auch Sie sich schon Fragen gestellt wie:
- Was kann man von betroffenen Kindern/Schülern erwarten bzw. fordern?
- Wo fehlt es an Fleiß, wo an Begabung?
- Wo liegen die Ursachen?
- Widersprechen sich nicht die Fachleute?
- Was ist wissenschaftlich Belegt? ....
Generell gilt für uns, ein Kind hat nicht die Lese-Schreib-Schwäche (LRS) sondern seine LRS.
LRS ist ein Sammelbegriff, der sowohl eine Lese-Rechtschreib-Schwäche kennzeichent als auch eine Lese-Rechtschreib-Störung. In den seltensten Fällen lässt sich jedoch zwischen einer Schwäche und einer Störung scharf trennen, da es nicht nur komplexe Mischformen gibt, sondern auch sehr individuelle Ausformungen (z.T. in Verbindung mit anderen Störungen) auftreten können.
In der deutschen Literatur wird die Lese-Rechtschreib-Störung meistens "Legasthenie" genannt und als Krankheit eingestuft. LRS ist jedoch eine Teilleistungsstörung bei ansonsten mindestens normaler Intelligenz.
Daher beschrenken wir uns nicht auf ein Terapie und Diagnosesystem sondern entwickeln für jeden Schüler seinen persönlichen Therapieplan. Hierzu verwenden wir Bausteine aus allen gängigen Therapieansätzen.
Wir Beraten und Informieren Sie gerne persönlich und individuell, nach einem kostenlosen Einstufungstest.
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